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Aufhören is nich

Das Syndikat/Unikat – Kollektiv hat in den letzten beiden Jahren mit mit ihren Veranstaltungen einen authentischen Sound innerhalb der Dresdner Technolandschaft geschaffen, wie man ihn vorher in der Stadt nicht kannte. Inzwischen haben sich die Member des Kollektivs in alle Himmelsrichtungen verstreut. Ihre letzte Party in der Reihe „TECHNO.“ ist Geschichte. Aber aufhören ist nicht. Nachdem in der letzten Sendung bereits Vajna und Solaris vom Kollektiv bei Coloradio zu Gast waren, konnte diesmal Fabula begrüßt werden. Er ist für die Sendung aus Jena nach Dresden eingeflogen. Dass die Leute vom Syndikat/Unikat-Kollektiv alles so furchtbar nette und coole Menschen sind, ist mit Sicherheit Teil eines ausgeklügelten Erfolgsrezeptes. Und so war es auch mit Fabula einfach nur schön in den Radiostudios sein zu dürfen. Er hat zwei Stunden lang exklusiv für die Hörer_innen von Coloradio aufgelegt und überzeugt durch ein fantastisches Set feinsten Technos. In der Sendung sprach Fabula über seine Musik und hat erzählt, wie es mit dem Syndikat/Unikat-Kollektiv in Zukunft weitergehen wird. Für alle die die Sendung „techno: never ending story“ verpasst haben oder einfach nicht genug bekommen können, gibt es nun die Möglichkeit sie nachzuhören.

Coloradio-Sendung vom 30.11.2013

Ganzkörpersonnenbrand der sich lohnt

Nicht nur weil DJ Vajna im Coloradio-Studio verraten hat, dass sein Sonnenbrand sich über den ganzen Körper zieht und nicht nur, weil DJ Solaris ihr allererstes Vinyl-Radioset für uns spielte, hat es sich gelohnt am 31. August 2013 sein Radio auf Empfang zu stellen.

Es waren die Stunden vor der letzten Party in der Reihe „Techno.“, die vor knapp zwei Jahren in Dresden startete und nun zu Ende gegangen ist. Damit hatte das Syndikat/Unikat-Kollektiv eine konstante Qualität für regelmäßige Partys geschaffen, wie man sie in Dresden vorher nicht kannte und an zahlreichen anderen Orten schon lange sucht. Syndikat/Unikat haben sich selbst erfunden: Ohne Stars. Ohne Bilder. Als Cosa Nostra gegen die Mittelmäßigkeit.

Zu einer guten Techno-Party gehören mindestens drei Dinge: gute Musik, ein toller Ort und nette Menschen. Einen Zustand herzustellen, bei dem alle drei Punkte aufeinander treffen, gelingt den meisten Veranstaltungscrews hin und wieder. Die eigentliche Kunst besteht jedoch darin, das nicht nur ein- oder zweimal zu schaffen. In unserer Sendung haben Vajna und Solaris verraten, wie sie es geschafft haben.

Beide waren von Beginn an Teil des Syndikat/Unikat-Kollektivs. Solaris überzeugt durch ihre treibenden Sets, die erkennen lassen, dass sie auch außerhalb Dresdens kein Geheimtipp als DJ bleiben wird. Im Juli hatte sie ihren ersten Gig in der Kantine am Berghain. Vajna ist bekannt für seine Vorliebe für rollenden, dunklen Techno. Gestartet bei den Kellerpartys in der RM 16 hat er inzwischen sämtliche Location der Stadt bespielt und wird überregional gebucht.

Link zur Sendung

Heiß oder kalt

Heizkeller oder Kühlkeller. Irgendwas war er mal, der Keller des alten Kohlrabizirkus in Leipzig. Einig sind sich diejenigen, die seit ein paar Tagen den Schlüssel besitzen darüber bisher nicht. Bis sich im November diesen Jahres die Türen des alten Gemäuers öffnen, muss man sich die Rohre und Spiralen die die Kälte oder die Wärme in den Raum brachten einfach wegdenken. Die Schuttberge werden sich bis dahin in Luft aufgelöst haben und ein ordentlicher Bass wird dafür sorgen, dass sich der Herzrythmus an der BpM-Zahl orientieren muss. Den ein oder anderen Jauchzer wird man sich dann nicht verkneifen können, auch wenn man als anspruchsvolle_r Technoliebhaber_in natürlich über den Dingen steht und maximal einen Schmollmund übrig hat für die Gänsehaut die einem über den Rücken krabbelt. Am kommenden Sonntag werden wir uns auf Coloradio auf die Suche nach dem perfekten Sound begeben. Hinter der Bezeichnung Anothersoundispossible verstecken sich Partyveranstalter_innen wie Vertigo, Aequalis, das Institut für Zukunft und Homoelektrik. Sie wollen aus dem Kohlrabizirkus ein Institut machen. Das Institut für Zukunft. Techno, Kultur und Bildung sollen dann eine Fusion eingehen. Einer der zukünftigen Residents, Subʞutan, wird am Sonntag für die musikalische Umrahmung sorgen. Die Musik, mit der Subʞutan spielt und von der die Hörer_innen von Coloradio exklusiv für eine Stunde kosten dürfen, zieht an durch ihre Düsterheit, verzaubert durch ihre Klarheit und treibt vorwärts durch ihre Verwirrungen. Sie gibt nicht vor, ob sie dazu dient, die Welt für alles Schlechte zu hassen oder für diese seltenen Momente zu lieben. Sie kann beides. In unserer Sendung wird Subʞutan ausschließlich Titel spielen, die exklusiv auf einer Compilation zum Support von Anothersoundispossible erschienen sind. Der überwiegende Teil dieser Titel wird erstmalig im Radio zu hören sein.

Sonntag, 21.07.2013 ### 21.00 Uhr ### Coloradio (Stream oder in Dresden: UKW 98,4 & 99,3 MHz)

Sendung zum Nachhören: Coloradio-Link

Sendung zum Nachhören: IfZ-Link